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Es gibt viel zu tun!

Die SAVE ME-Kampagne benötigt jede Menge tatkräftige Unterstützung, wie zum Beispiel: Flyer-Verteilen, Info-Veranstaltungen durchführen, UnterstützerInnen werben und vieles mehr. Interessierte können sich direkt an uns wenden.

save me Arnstadt

DIE LINKE. Stadtverband Arnstadt, Stadtvorstand
Zimmerstraße 6
99310 Arnstadt
Tel./Fax: 03628 / 60 27 95

Email: kampagne@save-me-arnstadt.de

Sehr geehrte Arnstädterinnen und Arnstädter!

Millionen schutzbedürftige Flüchtlinge weltweit befinden sich heute in einer ausweglosen Lage. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, die – selbst meist armen und strukturell überforderten – Erstzufluchtländer bei der Aufnahme von Flüchtlingen nicht allein zu lassen. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen UNHCR ist von den Vereinten Nationen beauftragt, dauerhafte Lösungen für Flüchtlinge zu finden. Eine solche Lösung ist unter anderem die dauerhafte Aufnahme von Flüchtlingen in einem aufnahmebereiten Staat („Resettlement“ oder „Neuansiedlung“). Eine ganze Reihe von Staaten betreiben seit Jahrzehnten Neuansiedlungsprogramme auf freiwilliger Basis, vor allem die USA (mit 41.300 Flüchtlingen im Jahr 2006). Auch europäische Staaten wie Schweden, Norwegen, Dänemark, Großbritannien und die Niederlande stellen jährliche Aufnahmekontingente für Flüchtlinge bereit.

Vor dem Hintergrund der Situation der Flüchtlinge auf der Welt hält UNHCR eine Ausweitung der verfügbaren Neuansiedlungskapazitäten für dringend erforderlich und versucht, auch Deutschland zu einem Resettlementprogramm zu bewegen. Eine Ausweitung der Neuansiedlungspolitik wird auch von den europäischen Institutionen, namentlich dem Europäischen Rat und dem Europaparlament, ausdrücklich unterstützt. In der Öffentlichkeit wurden 30.000 Neuansiedlungsplätze für Flüchtlinge in Deutschland jährlich gefordert.

Informierte und aufgeschlossene Menschen vor Ort sind die beste Voraussetzung für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen. Die Idee von save me – eine Stadt sagt ja! ist es deshalb, eine Bewegung von unten zu initiieren – aus den Städten und Gemeinden heraus.

In kommunalen Bündnissen will PRO ASYL mit der Kampagne die Idee des Resettlements und des Flüchtlingsschutzes in die Öffentlichkeit tragen. Lokale save me – Initiativen werben für die Aufnahme von Flüchtlingen.

Das Ziel: Eine möglichst breite gesellschaftliche Unterstützung und ein deutliches Bekenntnis zum Resettlement in den jeweiligen Stadt- bzw. Gemeinderäten.

DIE LINKE. in Arnstadt unterstützt die Kampagne von Pro Asyl. Ziel der durch uns initiierten lokalen Kampagne save me – Arnstadt sagt ja!“ ist eine entsprechende Bereitschaftserklärung des Arnstädter Stadtrates durch Beschluss im März 2009. Wir wollen uns als Kommune ausdrücklich dazu bekennen, Flüchtlinge bei uns aufzunehmen und unseren Teil dazu beizutragen, dass Schutzbedürftige, die sich in ausweglosen Situationen befinden, eine neue Heimat finden und eine Lebensperspektive erhalten. Platz genug ist da: Die Flüchtlingszahlen sind in Deutschland so niedrig wie seit 30 Jahren nicht mehr. In Zeiten durchgreifender Abschottung an den Grenzen Europas und bei weltweit konstant hohen Flüchtlingszahlen muss die Bundesrepublik Deutschland wieder ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Durch den obigen Beschluss soll unsere Stadt ihren Teil zu einer verantwortungsvollen und menschlichen Flüchtlingspolitik beitragen.

Sehr geehrte Arnstädterinnen und Arnstädter!

Bitte unterstützen Sie save me – Arnstadt sagt ja!“

Sie können dies auf verschiedene Weise tun:

1. Möglichkeit:

Schreiben Sie Ihren Stadträten und Stadträtinnen einen Brief, mit dem Sie die KommunalpolitikerInnen zu einem deutlichen Bekenntnis zum Resettlement im Stadtrat auffordern.

2. Möglichkeit:

Informieren Sie Freunde und Bekannte über die Kampagne.

3. Möglichkeit:

Unterstützen Sie die Kampagne durch Ihre Unterschrift. Sie können gern auch selbst Unterschriften sammeln. Unterschriftenlisten sind in der Geschäftsstelle der Linkspartei in der Zimmerstraße 6 erhältlich oder können auf www.save-me-kampagne.de/arnstadt herunter geladen werden.

4. Möglichkeit:

Werden Sie in Ihren sozialen Zusammenhängen aktiv (im Verein, dem Betrieb, dem Kindergarten Ihres Kindes, der Schulklasse, dem Gemeindekirchenrat usw.) und schließen sich der Initiative mit eigenen Aktionen an. Material finden Sie auf www.save-me-kampagne.de.

5. Möglichkeit:

Werden Sie Pate oder Patin. Veröffentlichen sie auf www.save-me-arnstadt.de, weshalb Sie die Kampagne unterstützen.